Weißabgleich in der Bildbearbeitung

Ein Hinweis auf die nachträgliche Korrektur des Weißabgleichs darf der Vollständigkeit halber nicht fehlen: Die Veränderung der Farbwiedergabe so wie sie zwischen den Beispielbildern in diesem Artikel schwankt, ist auch später am Computer möglich.

Wenn Sie sich bei der Aufnahme nicht um den Weißabgleich kümmern oder nicht korrekt einstellen, ist Ihr Bild noch nicht verloren.

Jedes Bildbearbeitungsprogramm hat dafür unterschiedlich benannte und anders zu bedienende Einstellungsmöglichkeiten.

  • direkte Veränderung der Rot-, Grün- und Blauanteile
  • Schieberegler für kühlere / wärmere Farben sowie den Grünanteil
  • eine „Pipette“, mit der man auf eine Stelle im Bild zeigen kann, die neutral grau erscheinen soll (gleiches Prinzip wie beim exakten manuellen Weißabgleich in der Kamera anhand einer Graukarte)
  • Vollautomatische Bildkorrekturen oder die Auswahl bestimmter Bildwirkungen wie z. B. „warme Farben“.

Und sofern Sie im RAW-Format fotografieren, können Sie auch nachträglich die verschiedenen Lichtarten auswählen.

Details hierzu gehören zum eigenen Thema der Bildbearbeitung und sind nicht Gegenstand dieses Artikels.