Die Wirkung der verschiedenen Weißabgleich-Einstellungen

Zum automatischen Weißabgleich: Als typisches Beispiel für einen nicht exakt arbeitenden automatischen Weißabgleich die bereits ganz am Anfang gezeigten Bilder:

Weißabgleich-Beispiele mit Freddy: automatisch und manuellFreddy hat dafür zusammen mit einer Farbreferenzkarte auf einem Sessel Platz genommen, der durch große Fenster gleichmäßig Tageslicht von einem bewölkten Himmel bekommt.

Das erste Bild ist mit automatischem Weißabgleich aufgenommen und zu kühl ausgefallen, das zweite Vergleichsbild mit einem manuellen Weißabgleich an einer Graukarte. Ein genauerer Blick auf die Felder der Farbrefernzkarte bestätigt, dass das rechte Bild in den grauen Feldern genau gleiche Rot-, Grün- und Blauanteile hat, während das linke einen niedrigeren Rot- und erhöhten Blauanteil hat.

Zum manuellen Weißabgleich eine Serie desselben Motivs wie oben und mit verschiedenen Weißabgleich-Einstellungen. Die wärmste Lichtart im Beispiel – das gelbliche Licht von Glühlampen – bewirkt die stärkste Korrektur hin zu kühleren Farben und die „kälteste“ Lichtart – Schatten – die stärkste Korrektur hin zu warmen Farben.

Glühlampe

Weißabgleich-Beispiel mit Freddy: Glühlampe

Leuchtstoffröhre

Weißabgleich-Beispiel mit Freddy: Leuchtstoffröhre

Sonnenlicht

Weißabgleich-Beispiel mit Freddy: Tageslicht

Bewölkter Himmel

Weißabgleich-Beispiel mit Freddy: Wolken

Schatten

Weißabgleich-Beispiel mit Freddy: Schatten

Aufgepasst: Um bestimmte Effekte zu erreichen, kann es auch angebracht sein, bewusst eine andere Lichtquelle zu wählen als die tatsächlich zu Ihrer Situation gehörende.