Alle Nikon DSLR-Modelle im Überblick

Die folgende Tabelle zeigt alle aktuellen und nicht mehr angebotenen Nikon DSLR-Modelle und gliedert sie in klare Gruppen. Die noch erhältlichen Modelle (Stand August 2017) sind in fetter Schrift hervorgehoben:

 

mit Vollautomatik AUTO
(frühere Nikon-Einstufung: „Consumer“)
ohne Vollautomatik AUTO
(Nikon-Einstufung: „Professional“)
  einfache Bedienung
(Nikon-Einstufung: „Einsteiger“)
mehr Menüs & Tasten
(Nikon-Einstufung: „Hobby“)
größeres Gehäuse Profi-Gehäuse
Sensor DX DX DX FX DX FX DX FX
2017 D7500 D850
2016 D3400 D5600 D500 D5
2015 D5500 D7200 D810A
2014 D3300 D750 D810 D4S
2013   D5300 D7100 D610   Df    
2012 D3200 D5200   D600   D800, D800E   D4
2011   D5100            
2010 D3100   D7000          
2009 D3000 D5000     D300s     D3S
2008 D60   D90     D700   D3X
2007 D40x       D300     D3
2006 D40   D80       D2Xs  
2005     D50, D70s   D200   D2Hs  
2004     D70       D2X  
2003         D100   D2H  
2002                
2001             D1H, D1X  
2000                
1999             D1  
  1 2 3 4 5 6 7 8

Nikon D7000 BetriebsartenwählerDie Haupteinteilung: „AUTO“ oder „kein AUTO“ ? – Sie betrifft das Rad an der Oberseite mit einer grün markierten Vollautomatik AUTO und diversen anderen Einstellmöglichkeiten, den sogenannten Betriebsartenwähler. Die Einstellung AUTO und die mit kleinen Piktogrammen symbolisierten Motivprogramme ermöglichen, unkompliziert zu fotografieren, ohne sich um manuelle Einstellungen kümmern zu müssen. Diverse Kamera-Einstellungen sind sogar ausschließlich der Kamera-Automatik vorbehalten und können gar nicht selbst gewählt werden.

Nur die Betriebsarten P, S, A und M erlauben, alle Kamera-Einstellungen selber zu beeinflussen, den Blitz müssen Sie sogar von Hand ein- und ausschalten. Die Modelle in der rechten Hälfte kennen nur diese vier Betriebsarten.

Die Modelle in der linken Hälfte – Innerhalb der linken Hälfte sind die Modelle in den Spalten 1 & 2 (aktuelle Modellreihen D3x00 und D5x00) für eine möglichst einfache Bedienung ausgelegt. Diejenigen in Spalten 3 & 4 haben zusätzlich

  • ein LCD-Display auf der Kamera-Oberseite
  • mehr Einstellmöglichkeiten über Tasten, insbesondere für Weißabgleich, ISO-Empfindlichkeit und Bildqualität (=RAW / JPG, Bildgröße und JPG-Komprimierung)
  • umfangreichere Kamera-Menüs
  • ein zweites Einstellrad an der Vorderseite (Ausnahme: die D50).

Die Modelle D5x00 in Spalte 2 haben als Hauptunterschied zu den D3x00 in Spalte 1 den schwenkbaren Kamera-Monitor und ansonsten nur geringfügige Erweiterungen.

Die D600 in Spalte 4 hat einen Bildsensor im sog. FX-Format, d.h. so groß wie herkömmliche Kleinbildfilme und ca. doppelt so groß wie das DX-Format der anderen Modelle. Das bedeutet

  • noch einmal höhere Auflösung und bessere Bildqualität, insbesondere bei schwachem Licht
  • dass Sie am besten andere, auf das FX-Format abgestimmte Objektive verwenden (und dass Sie sogar jahrzehntealte Nikon-Objektive verwenden können)
  • ein größeres und helleres Sucherbild.

Die Modelle in der rechten Hälfte – Sie sind allesamt größer und schwerer als die in der linken Hälfte. Diejenigen in Spalte 5 und 6 haben ein kleineres Gehäuse nur im Vergleich zu den noch weiter rechts stehenden in Spalte 7 und 8 mit einem zweiten Auslöser und Handgriff für Hochformat-Aufnahmen.

Die Unterschiede in Kamera-Einstellungsmöglichkeiten im Vergleich zu den Spalten 3 & 4 sind nur gering.

Innerhalb beider Gehäuse-Varianten gibt es Modelle mit Bildsensoren im DX- und FX-Format, was den Unterschied zwischen den Spalten 5 / 6 und 7 / 8 ausmacht.