Nikon D90-Einstellungen an der Gehäuse-Oberseite

Nikon D90 Bedienelemente OberseiteHinweis zu allen Einstellungen: Es ist von der Betriebsart abhängig, welche Einstellungen überhaupt verändert werden können.

Die detaillierte Erklärung des Betriebsartenwählers beschreibt, was Sie in welcher Betriebsart selbst einstellen können.

Betriebsartenwähler

Nikon D90 BetriebsartenwählerErklärung: Die „Betriebsart“ legt fest, wie die D90 eine Reihe von Einstellungen automatisch steuert, darunter alle für das Aussehen wirklich wichtigen: Belichtung, Blitz, Weißabgleich und die kamerainterne Bildverarbeitung.

Die Betriebsarten teilen sich in drei Gruppen auf:

  • Vollautomatik: Die Kamera wählt Einstellungen automatisch mit Standardwerten, die möglichst vielen Aufnahmesituationen gerecht werden. Sie brauchen lediglich wie bei einer einfachen Kompaktkamera den Bildausschnitt zu wählen und den Auslöser zu bedienen.Dazu rechne ich die grün hervorgehobene „AUTO“-Einstellung und auch die daneben liegende Automatik ohne Blitz.
  • Motivprogramme: Die Kamera wählt Einstellungen, die an ein paar typische Aufnahmesituationen angepasst sind.Sie können wie bei der Vollautomatik viele Kameraeinstellungen nicht beeinflussen.
  • Belichtungssteuerung P, S, A und M: Sie entscheiden durch Auswahl eines dieser vier Programme lediglich, wie die D90 die Belichtungssteuerung (=Wahl von Blende, Belichtungszeit, ISO-Empfindlichkeit) vornehmen soll.Die Blitzsteuerung müssen Sie manuell vornehmen und alle übrigen Kamera-Einstellungen können Sie bei Bedarf auch beeinflussen.

Tipps: Dieser Drehknopf hat drastische Auswirkungen auf das Verhalten der D90.

Sie kann sich von einer vollautomatischen Kamera, bei der man nur den Auslöser zu drücken braucht, zu einem hochkomplexen Werkzeug verwandeln, für das Sie viel Hintergrundwissen und auch Erfahrung brauchen, um es voll auszuschöpfen.

Es gibt daher eine eigene Seite nur zur Erläuterung des Betriebsartenwählers.

Die meiner Meinung nach wichtigsten Tipps lauten:

  • Benutzen Sie die Vollautomatik, wenn Sie als Einsteiger mit den vielen Funktionen der D90 noch nicht vertraut sind oder einfach nur bequem fotografieren wollen – was übrigens auch für den Besitzer einer hochwertigen Kamera wie der D90 nichts Verwerfliches ist.Setzen Sie sich nicht selbst unter Druck, ständig alle Einstellungen optimal auswählen zu müssen, nur weil Sie eine anspruchsvolle Kamera haben. Am Ende zählt nur das Aussehen Ihrer Bilder und nicht, welchen Aufwand Sie dafür betrieben haben.
  • Aus demselben Grund nutzen Sie die Motivprogramme, wenn sie gerade zu Ihrer Aufnahmesituation passen.
  • Sobald Sie auch nur anfangen, die zahlreichen Einstellungsmöglichkeiten der D90 selbst beeinflussen zu wollen, führt kein Weg an der Programmautomatik P (und evtl. S, A, M) vorbei, da wirklich entscheidende Einstellungsmöglichkeiten nur hier verfügbar sind – allen voran Belichtungskorrektur, Weißabgleich, Bildoptimierung sowie die Möglichkeit, mit einem Aufhellblitz zu arbeiten (egal, ob die Kamera-Automatik das gerade auch für richtig hält oder nicht).

Ein-/Ausschalter

Nikon D90 Ein- / AusschalterErklärung: Neben der einfachen Funktion des Ein- und Ausschaltens bewirkt ein kurzes Ziehen nach rechts (so dass das Glühbirnen-Symbol an den weißen Strich kommt), dass sich für ca. 10 sec die Beleuchtung des LCD-Displays an der Oberseite einschaltet.

Wenn Sie es in dem Menü Individualfunktionen f1 Ein-/Ausschalter aktiviert haben, erscheinen zusätzlich auf dem Monitor alle Aufnahmeinformationen.

Tipps: Die Möglichkeit, mit dem Zeigefinger sofort die Aufnahmeinformationen auf dem Display aufzurufen, ist noch schneller als über die info-Taste. Es lohnt sich, diese Einstellung zu aktivieren und sich daran zu gewöhnen.

Die schnell erreichbare Display-Beleuchtung ist im Dunkeln sehr nützlich.

Ansonsten verbraucht die Kamera im eingeschalteten Zustand praktisch keinen Strom und es genügt, sie auszuschalten, wenn sie in ihrer Tasche verschwindet.

Auslöser

Nikon D90 Auslöser

Erklärung: Zum Auslösen

  • andrücken bis zum ersten leichten Widerstand, um Autofokus und Belichtungsmessung zu aktivieren
  • weiter durchdrücken, um auszulösen

Nach dem Andrücken des Auslösers hängt es von den Autofokus-Einstellungen ab, ob eine einmal erfolgreiche Scharfstellung bei Veränderung des Bildausschnittes oder einem bewegten Motiv nachgeführt wird.

Die Belichtung wird sich auch nach dem Andrücken des Auslösers stets anpassen, wenn Sie den Bildausschnitt verändern – es sei denn, Sie haben in dem Menü Individualfunktionen c1 Belichtungsspeicher den Standardwert verändert.

Tipps: Häufig benutzen! Und vorher nachdenken – was allerdings dazu führen wird, dass Sie ihn seltener benutzen, was wiederum für die Qualität Ihrer Bilder sehr förderlich sein kann 😉

Ich empfehle, das Menü c1 Belichtungsspeicher nicht zu verändern und die dafür vorgesehene AE-L / AF-L-Taste zu verwenden, falls Sie doch mit Belichtungsspeicher fotografieren möchten. Das ist nicht ohne Grund das übliche Verhalten aller fortgeschrittenen Kameras.

Belichtungsmessung

Nikon D90 Taste für BelichtungsmessungErklärung: Während des Drückens dieser Taste lässt sich mit dem hinteren Einstellrad auswählen, wie die D90 die Belichtung ermittelt:

  • Matrix-Messung: die Kamera wertet die Helligkeit vieler einzelner Bildbereiche aus, um eine ausgewogene Belichtung zu erreichen, die möglichst allen Bildteilen gerecht wird.Die D90 benutzt 420 Messpunkte und berücksichtigt Farbinformationen bei der Messung.

    Bei modernen Nikon-Objektiven (mit einem „G“ oder „D“ in ihrer Bezeichnung) berücksichtigt die D90 auch Abstandsinformationen; Nikon beschreibt im Handbuch aber nicht genauer, wie.Achtung: Bei manuellen Objektiven funktioniert diese Messmethode unter Umständen nicht; die D90 wechselt automatisch zur mittenbetonten Integralmessung, wenn Brennweite und Blende nicht bekannt sind.

  • mittenbetonte Integralmessung: Die Kamera ermittelt eine durchschnittliche Helligkeit über den gesamten Bildausschnitt, gewichtet aber dabei den mittleren Teil stärker als den Rest.Der stärker gewichtete mittlere Teil ist durch einen Kreis von 8mm Durchmesser im Sucherbild markiert.

    Es lässt sich aber auch eine andere Größe im Menü Individualfunktionen b3 Messfeldgröße einstellen.

  • Spot-Messung: Nur die Helligkeit eines kleinen Punktes um die Mitte des aktiven Autofokus-Sensors wird für die Belichtungsmessung benutzt.Ausnahme: Wenn die Autofokus-Steuerung auf „aut. Messfeldgruppierung“ eingestellt ist, wird die Belichtung in der Bildmitte gemessen.

Tipps: Lassen Sie diesen Schalter in der mittleren Position für Matrix-Messung. Diese Belichtungsmessung von Nikon ist ausgezeichnet!

Die anderen Methoden mag benutzen, wer mit ihrer Wirkung vertraut ist, eine vollständige Erklärung passt nicht in diese Übersicht.

Hier nur soviel: Die Spot-Messung kann geeignet sein, wenn sehr hohe Helligkeitskontraste im Bild sind und man die Kamera ausdrücklich „anweisen“ möchte, die Belichtung nur nach dem Bildteil zu richten, auf den der Autofokus scharfgestellt hat – und keinen Mittelwert zu finden, der möglichst für alle Bildteile passt. Dann werden Sie aber je nachdem, ob die Stelle, an der Sie die Belichtung gemessen haben, eine helle oder dunkle Farbe hat, auch eine positive oder negative Belichtungskorrektur einstellen müssen.

Und bitte nicht vergessen: Bei allen Kameras – der D90 ebenso wie bei Kompaktkameras und den allerteuersten Spiegelreflex-Kameras – ist trotz der ausgeklügelten Elektronik oft eine manuelle Belichtungskorrektur nötig.

Wie und wann ist allerdings einen eigenen Beitrag wert und passt nicht in diese Übersicht.

Formatieren

Nikon D90 Formatieren der SpeicherkarteErklärung: Dies ist eine Abkürzung, um die Speicherkarte ohne Menüs zu formatieren:

  • beide Knöpfe mit der roten Beschriftung „FORMAT“ (Papierkorb-Symbol an der Rückseite und Belichtungssteuerung vor dem Auslöser) ca. zwei Sekunden gedrückt halten
  • im Display erscheint „For“; ein erneutes Drücken der beiden Knöpfe bewirkt jetzt ein Formatieren der Speicherkarte – und Löschen aller Bilder!

    Drücken irgendeiner anderen Taste bricht ohne Formatierung ab.

Tipps: Die Formatierung sollte gelegentlich nach dem Übertragen aller Bilder auf den Computer durchgeführt werden, um Schreibfehlern auf der Speicherkarte vorzubeugen.

Profis tun dies regelmäßig nach jedem Überspielen, um ganz sicher zu gehen und es bietet sich ohnehin an, da es der schnellste Weg ist, die Speicherkarte zu leeren.

Belichtungskorrektur

Nikon D90 Belichtungskorrektur-TasteErklärung: Taste gedrückt halten und mit dem hinteren Einstellrad die gewünschte Korrektur gegenüber der automatisch ermittelten Belichtung in Lichtwerten einstellen

Jede Kamera – auch die allerteuerste – braucht regelmäßig eine Belichtungskorrektur!

Egal, wie viel Elektronik darin steckt, die Belichtungsmessung kann nur die einfallende Lichtmenge (und ggf. wie bei der D90 auch die Farbe) auswerten.

Ob eine bestimmte Fläche im Bild aber ein hell angestrahltes grau oder ein schwach beleuchtetes Weiß ist, kann die Kamera heute genau sowenig wissen wie in all den Jahren, bevor es Digitalfotografie gab.

Und ob der Fotograf gerne ein etwas heller oder düsterer wirkendes Bild hätte, erst recht nicht.

Die Belichtungskorrektur steht nur in den Betriebsarten P, S, A und M zur Verfügung.

Tipps: Wichtig! Eine korrekte Belichtung ist nicht nur entscheidend für das Aussehen Ihrer Bilder, Sie haben auch bei vollständig über- oder unterbelichteten Stellen keine Chance, nachträglich etwas zu retten. Daher sollte eine Belichtungskorrektur möglichst gleich bei der Aufnahme eingestellt werden.

Schwieriger als die Bedienung ist allerdings die Beurteilung, wann welche Belichtungskorrektur nötig ist. Das ist ein eigenes Thema, das nicht in diese knappe Übersicht passt und für alle Kameras gleichermaßen gilt.

Am einfachsten ist, die Aufnahmen auf dem Monitor mit ihrem RGB-Histogramm zu kontrollieren und dann ggf. eine Korrektur einzustellen und eine neue Aufnahme machen.

Wenn im RGB-Histogramm keine Spitzen am ganz linken und ganz rechten Rand auftreten, sind wenigstens keine krassen Über- und Unterbelichtungen vorhanden und die Bildhelligkeit lässt sich auch nachträglich am Computer regulieren. Siehe hierzu auch der entsprechende Grundlagenartikel über Belichtungskontrolle anhand von Histogrammen.

Auslöseverhalten

Nikon D90 AufnahmebetriebsartenschalterErklärung: Ein Drücken dieses Knopfes und Drehen am hinteren Einstellrad bietet folgende Möglichkeiten für das Auslöseverhalten der D90:

  • Nikon D90 Symbol Einzelbild: Einzelbilder („single“) – ein Foto für jeden Druck auf den Auslöser
  • Nikon D90 Symbol Serienaufnahme langsam: Serienbilder, niedrige Geschwindigkeit („low“) – Die D90 erstellt fortlaufend Bilder, solange der Auslöser gedrückt wird. Die Geschwindigkeit von ca. 1-4 Bildern pro Sekunde ist einstellbar über das Menü Individualfunktionen d6 Lowspeed-Bildrate.
  • Nikon D90 Symbol Serienaufnahme schnell: Serienbilder, hohe Geschwindigkeit („high“) – Fortlaufende Bilder mit maximaler Geschwindigkeit (ca. 4,5 Bilder/Sekunde), solange der Auslöser gedrückt wird
  • Nikon D90 Symbol Selbstauslöser: Nach dem Drücken des Auslösers vergeht eine in dem Menü Individualfunktionen, c3 Selbstauslöser einstellbare Zeit (Standardwert: 10s) bis zur eigentlichen Auslösung.
  • Nikon D90 Symbol verzögerte Fernauslösungverzögerte Fernauslösung: wie zuvor (Selbstauslöser), jedoch reagiert die D90 auf die als Zubehör erhältliche Fernbedienung ML-L3 anstelle des Auslösers an der Kamera.
  • Nikon D90 Symbol Fernauslösung Fernauslösung: wie zuvor, jedoch reagiert die D90 sofort auf die Auslösung per Fernbedienung.

Tipps: Wichtige Einstellung, die zum Grund-„Handwerkszeug“ im Umgang mit der D90 gehört.

Normalerweise sollte sie auf „S“ für Einzelbilder stehen. Man kann sich aber auch gut daran gewöhnen, Serienbilder (langsam) einzustellen und den Auslöser für Einzelbilder nur kurz zu drücken. Dann kann man bei Bedarf sofort auch mehrere machen, indem man einfach den Auslöser länger gedrückt hält.

Dies ist sehr nützlich bei längeren Belichtungszeiten mit Verwacklungsgefahr – einfach ein paar Aufnahmen hintereinander machen und später alle außer der schärfsten löschen.

Bei Verwendung des Selbstauslösers sollte man entweder beim Drücken des Auslösers wie sonst auch durch den Sucher schauen oder den Sucher abdecken (es genügt dafür auch die Abdeckung mit der Hand im Moment des Auslösens anstelle der extra für diesen Zweck mitgelieferten Kappe).

Andernfalls kann durch den Sucher einfallendes Streulicht die Belichtungsmessung stören.

Wenn Sie die D90 mit einer drahtlosen Fernbedienung auslösen möchten, können Sie dies als preiswertes Vergnügen mit dem Fernauslöser ML-L3 von Nikon haben. Er funktioniert allerdings aus Infrarot-Basis, kann also wie die Fernbedienung einer Stereo-Anlage „Sichtkontakt“ zur Kamera brauchen. Aber Sie können ja auch Fernauslösung mit einer kurzen Verzögerung einstellen, auslösen und dann den Fernauslöser schnell verstecken, wenn Sie selbst mit im Bild sind.

AF-Taste

Nikon D90 AF-TasteErklärung: Hier stellen Sie zusammen mit dem hinteren Einstellrad ein, ob der Autofokus eine einmal erfolgte Scharfstellung kontinuierlich nachführt, wie dies für bewegte Motive nötig ist, oder nicht:

AF-A: Die D90 versucht, automatisch zu erkennen, ob sich Ihr Motiv bewegt oder nicht. Falls ja, führt sie die Schärfe automatisch nach und Sie können jederzeit auslösen. Falls nein, führt sie die Schärfe nicht nach und Sie können nicht auslösen, solange die Scharfstellung nicht erfolgreich war.

AF-S („autofocus single“): Einmalige Scharfstellung – Die D90 fokussiert und verändert danach die eingestellte Entfernung nicht mehr. Sie können nicht auslösen, solange die Scharfstellung nicht erfolgreich war.

AF-C („autofocus continuously“): Kontinuierliche Scharfstellung – Die D90 passt die eingestellte Entfernung laufend an ein bewegtes Motiv an. Sie können jederzeit auslösen, unabhängig davon, ob das Motiv gerade exakt scharf ist oder nicht.

Achtung: Wenn Sie die D90 in den „Live View“-Modus schalten, sind die Auswahlmöglichkeiten anders:

Porträt-AF: Die D90 erkennt automatisch Gesichter im Bild und stellt auf sie scharf.

großer Messbereich: Sie können eine große Markierung über das gesamte Bild hinweg bewegen, um der D90 mitzuteilen, auf welchen Bildteil sie fokussieren soll.

kleiner Messbereich: Sie können eine kleinere Markierung über das gesamte Bild hinweg bewegen, um der D90 mitzuteilen, auf welchen Bildteil sie fokussieren soll.

Tipps: Die standardmäßige Einstellung AF-A ist die beste Grundeinstellung. Die D90 wird für unbewegte Motive zuverlässig fokussieren und bei bewegten Motiven haben Sie eine Chance, dass die Schärfe automatisch nachgeführt wird.

Wenn sich Ihr Motiv aber unregelmäßig bewegt, genügt es, dass es nur ganz kurz im Moment des Fokussierens still steht und der Autofokus wird „einrasten“ und sich nicht weiter an die Bewegung anpassen. Für bewegte Motive brauchen Sie daher die Einstellung AF-C, wenn Sie sicher sein möchten, dass die Schärfe nachgeführt wird.

Dafür kann es bei AF-C geschehen, dass die D90 auslöst, bevor sie exakt scharfgestellt hat – aber probieren Sie es selber aus, der Autofokus ist sehr flink und man muss sich schon wirklich schnelle Motive suchen, um ihn zu überfordern.

Wer allerdings ohne Kenntnis des Autofokus bei AF-C den Auslöser sofort voll durchdrückt, darf sich über unscharfe Aufnahmen nicht wundern.

Vom Autofokus im Live View-Modus halte ich nichts, da er sehr langsam ist. Die D90 benötigt statt Sekundenbruchteilen plötzlich mehrere Sekunden zum Fokussieren. Benutzen Sie ihn nur, wenn es für Videoaufnahmen nicht ohne Live View geht.

Reset

Nikon D90 Reset-TastenErklärung: Ein gleichzeitiges Drücken der beiden Knöpfe, neben denen ein grüner Punkt ist (Belichtungskorrektur und AF-Taste), bewirkt ein Rücksetzen wichtiger Einstellungen auf ihre Standardwerte:

  • Bildqualität = JPEG NORMAL
  • Bildgröße = L (~12 MP)
  • Auslöseverhalten = S (Einzelbild)
  • ISO-Empfindlichkeit = 200 für Betriebsarten P, S, A, M; automatisch für alle anderen(Die ISO-Automatik bleibt aber unverändert.)
  • Weißabgleich = automatisch; Feinabstimmung = 0
  • Bildoptimierung = Rücksetzen aller Konfigurationen auf ihre Standardwerte; die von Ihnen zuletzt ausgewählte Konfiguration wird aber weiter verwendet
  • Autofokus-Betriebsart = AF-A
  • Fokusmessfeld: mittleres
  • Belichtungsmessung = Matrix
  • AE-L/AF-L – Taste = Belichtung & Fokus speichern
  • Programmverschiebung = aus (betrifft nur Betriebsart P)
  • Belichtungskorrektur = +/- 0
  • Blitzbelichtungs-Korrektur = +/- 0
  • Belichtungsreihen (Bracketing) = aus
  • Blitzbelichtungs-Speicher = aus
  • Blitzsteuerung = Synchronisation auf den ersten Verschlussvorhang für die Betriebsarten P, S, A, M;
    zusätzlich automatische Blitzaktivierung für die Betriebsarten Auto, Porträt und Nahaufnahme sowie Langzeitsynchronisation für das Motivprogramm Nachtporträt
  • Mehrfachbelichtung = aus

Alle Einstellungen in den Menüs „Individualfunktionen“ bleiben unverändert.

Tipps: Eine nützliche Hilfe!

Es werden fast alle Einstellungen zurückgesetzt, die man möglicherweise für einzelne Bilder verändert hat und die Menüeinstellungen, die man üblicherweise länger benutzt, unverändert gelassen.

Sie können der Funktion aber auch nicht blind vertrauen. Bei der Vielzahl an Einstellungsmöglichkeiten gibt es bestimmt welche, die Sie nach dem Reset noch auf Ihre Lieblingswerte setzen sollten – zumindest, sofern Sie mit den fortgeschrittenen Betriebsarten P, S, A, M fotografieren.

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