Nikon D40 Einstellungen im Bildbearbeitungs-Menü

Nikon D40 Menü Bildbearbeitung

Allgemeiner Hinweis zum Menü Bildbearbeitung

Alle Funktionen dieses Menüs dienen der nachträglichen Bildbearbeitung, die Sie auch am Computer vornehmen können. Da dies mit einem großen Monitor sowie einer vollständigen Tastatur und Maus deutlich besser von der Hand geht, benutze ich dieses Menü nie.Es kommt noch eine weitere Unannehmlichkeit hinzu: Die bearbeiteten Bilder werden mit einem neuen Dateinamen gespeichert, der Ihnen möglicherweise viel Mühe beim Nachträglichen Sortieren beschert.
Er beginnt mit drei anderen Buchstaben (CSC) als die fortlaufenden neuen Aufnahmen und dann folgt eine vierstellige fortlaufende Nummer, die allerdings an die zuletzt gemachten Aufnahmen anknüpft.
Dadurch kann es passieren, dass zu einem Bild mit dem Dateinamen von z.B. DSC_4567.jpg die bearbeitete Fassung CSC_5123.jpg heißt. Sie werden viel Geduld brauchen, um die zusammengehörigen Aufnahmen aufzufinden, es sei denn, Sie können in Ihrer Bildverarbeitung nach dem in den EXIF-Informationen gespeicherten Aufnahmezeitpunkt sortieren!Daher gebe ich meine Empfehlung für dieses Menü pauschal ab – nämlich, es zu ignorieren und nachträgliche Bildbearbeitung am Computer vorzunehmen und beschreibe nur kurz die Menüpunkte ohne
detaillierte Empfehlungen.
Als einzige Ausnahme lasse ich den ersten Menüpunkt „D-Lighting“ gelten. Diese Funktion arbeitet schnell und gut, lesen Sie den Tipp dazu etwas weiter unten.

D-Lighting

D-Lighting ist eine Funktion, die gezielt dunkle Bildteile aufhellt. Sie ist vergleichbar mit den zahlreichen Funktionen für den gleichen Zweck, die in jedem Programm etwas anders heißen.Auch wenn ich geraten habe, die Bildbearbeitung lieber im Computer vorzunehmen, muss man dieser Funktion zugute halten, dass sie bei denkbar einfacher Bedienung sehr gute Ergebnisse liefert.
Und sie lässt sich schnell abrufen: Bei der Bildwiedergabe mit einem Druck auf die OK-Taste zur Bildbearbeitung springen, mit einem zweiten Druck die Auswahl des ersten Punktes „D-Lighting“ bestätigen und mit einem dritten Druck bestätigen (oder vorher noch die Stärke verändern). So schnell geht das am Computer in der Regel nicht!
Und wenn Sie das gleich nach der Aufnahme eines Bildes tun, sind auch die Dateinummern fortlaufend, so dass Sie keine Mühe mit dem späteren Sortieren Ihrer Bilder haben werden.

Rote Augen-Korrektur

Die D40 sucht automatisch nach Augen, die durch direktes Blitzlicht rote Pupillen haben und korrigiert diese.
Sie sind dabei auf die automatische Erkennung angewiesen, die auch gelegentlich rote Punkte entfernt, die nicht Teil eines Auges sind oder (wahrscheinlicher) auch ab und zu rote Augen nicht entdeckt.

Beschneiden

Beschneidet das Bild auf einen von Ihnen gewählten Ausschnitt, wobei Sie aber an das feste Seitenverhältnis von 4:3 und bestimmte Vergrößerungsstufen gebunden sind.
Ein exaktes Beschneiden mit beliebigen Seitenverhältnissen können Sie hier nicht vornehmen.

Monochrom

Dieses Menü wandelt Ihr Bild in ein nur aus einem Farbton bestehendes um (schwarz-weiß oder andere wie z.B. Sepia, eine Art Brauntönung, die an alte Fotografien erinnert).

Filtereffekte

Dieses Menü simuliert verschiedene Farb- und Effektfilter – die Bedienung ist einfach, bei Interesse probieren Sie es am besten selbst aus.

Kompaktbild

Erstellt ein verkleinertes Bild in einem von drei Standardformaten (640×480, 320×240, 160×120 Pixel)

Bildmontage

Dieser Menüpunkt ermöglicht es, zwei Bilder im NEF-Format (Nikons Bezeichnung für RAW-Dateien) übereinander zu legen.Er ist nur bei dem Aufruf des Menüs über die Menütaste verfügbar; nicht wenn Sie mit Hilfe der OK-Taste direkt aus der Bildansicht kommen.