Nikon D40 Einstellungen im Aufnahme-Menü

Nikon D40 Aufnahme-Menü

Bildoptimierung

Erklärung: Hier sind die wichtigen Einstellungen für die kamerainterne Bildverarbeitung wie Kontrast, Farbsättigung etc. zu finden, die das Aussehen der von der D40 erzeugten JPG-Bilder bestimmen.

Das Menü steht nur in den Aufnahmeprogrammen P, S, A, M zur Verfügung.

Es gibt grundsätzlich drei Wahlmöglichkeiten:

  • normal – Die Feinabstimmung bezüglich Schärfe, Kontrast, Sättigung und Farbe werden vollautomatisch mit Standardwerten vorgenommen.
  • benutzerdefiniert – Folgende Einstellungen können einzeln manuell beeinflusst werden:
    Scharfzeichnung: automatisch oder in 5 Stufen von -2 bis +2
    Tonwertkorrektur (=Kontrast): automatisch oder in 5 Stufen von -2 bis +2.
    Zusätzlich gibt es die Auswahl „benutzerdefiniert“, die es erlaubt, eine über die Nikon-Software Capture erstellte Tonwertkurve zu verwenden.
    Farbwiedergabe: Ia, II oder IIIa.
    Ia ist der Standardwert (von Nikon empfohlen für Porträts).
    II verwendet einen anderen Farbraum Adobe RGB
    IIIa bietet etwas kräftigere Farben (von Nikon empfohlen für Natur und Landschaft)
    Aufnahmen mit Farbraum II haben im Dateinamen den Unterstrich am Anfang, heißen also _DSCxxxx.jpg anstelle von DSC_xxxx.jpg.
    Farbsättigung: automatisch, –, normal oder +
    Farbtonkorrektur: von -9° bis +9°
  • ein vordefiniertes Programm mit dem die Anpassung der zuvor genannten Einstellungen für eine bestimmte Bildwirkung erfolgt. (Auswahlmöglichkeiten: weicher, brillant, intensiv, Porträt, schwarzweiß)

Tipps: Ein wichtiges Menü für die sichtbare Beeinflussung der Bildqualität!

Nur wer ausschließlich im RAW-Format fotografiert und die JPGs selbst erstellt, kann darauf verzichten.

Gleichzeitig aber auch eine Einschränkung: Die „besten“ Einstellungen sind auch von persönlichen Vorlieben abhängig, in diesem Bereich muss jeder durch eigene Erfahrung seine besten Werte finden.

Meine bevorzugten Einstellungen sind:

  • für Schnappschüsse oft die Standardeinstellung „normal“
  • „benutzerdefiniert“ mit Scharfzeichnung +1 Farbwiedergabe III, Tonwertkorrektur automatisch, Farbsättigung automatisch oder erhöht; Farbtonkorrektur immer 0°.
  • „brillant“, um Bilder leuchtender und kräftiger in der Farbe erscheinen zu lassen – aber Vorsicht, die Einstellung erhöht auch den Bildkontrast und wenn Sie im Motiv Sonne und Schatten haben, wird das leicht zu viel des Guten.

Lassen Sie die Farbtonkorrektur immer auf 0°.

Mit der Einstellung „Porträt“ habe ich die Erfahrung gemacht, dass dadurch nicht automatisch die Hautfarben natürlicher wirken – ein richtiger Weißabgleich ist wichtiger.

Bildqualität

Erklärung: Gleiche Einstellungsmöglichkeiten zur JPG-Komprimierung und zur Bildausgabe im JPG / RAW-Format wie in den Aufnahmeinformationen; siehe die Beschreibung dort.

Tipps zu allen weiteren Menü-Punkten sind als PDF-Dokument oder Buch erhältlich.

Bildgröße

Erklärung: Hier stellen Sie die Bildgröße in Pixeln ein; die Wirkung ist identisch mit der Einstellung der Bildgröße in den Aufnahmeinformationen; siehe die Beschreibung dort.

Weißabgleich

Erklärung: gleiche Einstellungsmöglichkeiten wie in den Aufnahmeinformationen mit zwei Ausnahmen:

Manueller Weißabgleich – in diesem Menü können Sie einen manuellen Weißabgleich mit dem Menüpunkt „eigener Messwert“ vornehmen. Dafür bieten sich zwei weitere Untermenüs:

  • „Messen“ erlaubt Ihnen, einen für das gerade herrschende Licht exakten Weißabgleich vorzunehmen. Bestätigen Sie dazu die Abfrage, ob Sie die vorhandenen Daten überschreiben möchten – Sie löschen nichts außer Ihrem letzten manuellen Weißabgleich und folgen Sie den Anweisungen auf dem Monitor
  • „Bild verwenden“ benutzt die gleichen Einstellungen zum Weißabgleich wie für ein anderes, von Ihnen gewähltes Bild auf der Speicherkarte.

Über die Aufnahmeinformationen können Sie den zuletzt vorgenommenen manuellen Weißabgleich wieder aufrufen, aber keine neue Messung vornehmen.

Feinabstimmung – Zu allen Einstellungen außer PRE können Sie nach einem Druck auf die Richtungstaste nach rechts eine Feinabstimmung von -3 bis +3 vornehmen, wobei das Vorzeichen sich auf den Blauanteil bezieht: Nehmen Sie negative Werte für wärmere, rötlichere Farben und positive für kühlere, bläulichere Farben.

Dieses Menü ist nur in den Aufnahmeprogrammen P, S, A, M zugänglich.

ISO-Empfindlichkeit

Erklärung: Dieses Menü bietet die gleichen Einstellungsmöglichkeiten für die ISO-Empfindlichkeit wie die Aufnahmeinformationen – siehe die Erklärungen dort.

Rauschreduzierung

Erklärung: Bildrauschen bedeutet, dass einzelne Pixel in Helligkeit und / oder Farbe zufällige Fehler aufweisen. Glatte Flächen erscheinen dadurch unnatürlich rau.

Dieser Effekt ist vor allem bei höheren ISO-Empfindlichkeiten sichtbar und kann auch bei langen Belichtungszeiten verstärkt auftreten.

Ist die Rauschreduzierung ausgeschaltet, wird die D40 nur bei höchster ISO-Empfindlichkeit „HI 1“ (=ISO 3200) eine minimale Rauschunterdrückung vornehmen; ist sie eingeschaltet, nimmt sie eine Rauschreduzierung bereits ab ISO 800 und auch bei Aufnahmen mit über 1 s Belichtungszeit vor.