e3 Integriertes Blitzgerät

Erklärung: Dieses Menü legt fest, wie das eingebaute Blitzlicht verwendet werden soll:

TTL (Standardwert): Vollautomatische Blitzbelichtung. Es muss lediglich der Blitz bewusst auf- und zugeklappt werden, um mit oder ohne Blitz zu fotografieren.

manuell: Der Blitz gibt immer die hier eingestellte Leistung ab, einstellbar zwischen 1/32 und voller Leistung.

Stroboskopblitz: Der Blitz gibt bei geöffnetem Verschluss eine Reihe von Blitzen ab, für die Anzahl, Blitzleistung und Frequenz (Blitze pro Sekunde) eingestellt werden kann.

Master-Steuerung: Der interne Blitz löst einen oder mehrere separat aufgestellte andere Blitze aus, die natürlich mit dem Nikon-System kompatibel sein müssen. Von Nikon kommen der SB-600, SB-800 und SB-900 in Frage, nicht der kleine SB-400.

Dabei können separat der interne Blitz und die Blitze in Gruppen „A“ oder „B“ gesteuert werden; zu welcher Gruppe ein Blitz gehört, wird beim Blitz selber eingestellt.

Für jede Gruppe kann die Belichtungsmethode (TTL, manuell, ausgeschaltet) und eine Belichtungskorrektur eingestellt werden.

Achtung: Standardmäßig ist die D300s auf Kanal 1 eingestellt, der Nikon-Blitz SB-600 jedoch auf Kanal 3. Wenn Sie diese Einstellung übersehen und den Kanal nicht angleichen, funktioniert die Master-Steuerung nicht!

Tipps: Relevant für die Praxis sind nur:

  • die Standardeinstellung „TTL“, wenn nur mit dem integrierten Blitz fotografiert wird, damit die Helligkeit des Blitzes automatisch für eine korrekte Belichtung gesteuert wird
  • „Master-Steuerung“ für einen separat aufgestellten zweiten Blitz.
    Dies bringt eine wesentlich bessere Ausleuchtung des Bildes!
    Wenn Sie die Master-Steuerung benutzen, schalten Sie nur die Master-Steuerung mit dem richtigen Kanal ein und machen Sie eine Probeaufnahme.
    Um die Ausleuchtung zu ändern, kann anschließend ein Blitz stärker oder schwächer eingestellt werden; „Modus“ würde ich immer auf „TTL“ lassen.

Es gibt keinen Grund, heutzutage noch die Blitzleistung manuell zu steuern; dies erfordert eine Berechnung der benötigten Leistung unter Berücksichtigung der Entfernung, Blende und ISO-Empfindlichkeit sowie der Leitzahl des Blitzes – oder entsprechendes Experimentieren. Das ist aber ca. 20 Jahre nach der Einführung der TTL-Belichtungs-messung für Blitze überflüssig.

Der Stroboskopblitz ist eine nette Spielerei, um Bewegungsabläufe auf einem Bild einzufangen. Wer Spaß daran hat, kann damit beliebig kreativ betätigen.