Aufnahmekonfiguration

Erklärung: Von den Einstellungen im Aufnahme-Menü lassen sich vier verschiedene Varianten anlegen, genannt „Aufnahmekonfiguration“.

Das Prinzip ist:

  • In diesem ersten Menüpunkt können Sie eine Konfiguration A-D auswählen und ggf. mit einem eigenen Namen versehen.
  • Änderungen in den Menüs wirken sich immer nur auf die gerade gewählte Konfiguration, nicht auf die anderen Konfigurationen aus.

Tipps: Ich benutze die Aufnahmekonfigurationen nicht und finde sie sowohl unnütz als auch unnötig kompliziert.

Der Hauptgrund ist, dass eine einmal erstellte Konfiguration nicht gegen Änderungen geschützt ist.

Das heißt: Jedes Mal, wenn Sie eine Konfiguration aufrufen und eine Einstellung ändern, bleibt die Änderung dauerhaft bestehen, auch wenn Sie zu einer anderen Konfiguration wechseln und später wieder zurückkehren.

Die Konfigurationen sind also keine zuverlässigen Grundeinstellungen für verschiedene Situationen, man muss trotzdem jedes Mal aufpassen, welche Einstellungen man vielleicht kürzlich verändert hat.

Wer doch für verschiedene Situationen verschiedene Aufnahmekonfigurationen anlegt und nicht stets von Hand die richtige Aufnahmekonfiguration auswählt, wird möglicherweise Einstellungen in der falschen Konfiguration verändern und die mühsam aufgebaute Ordnung zerstören.

Ein zweiter Grund, die Aufnahmekonfigurationen nicht zu verwenden ist, dass manche für Ihre Aufnahmen wichtigen Einstellungen nicht hier im Aufnahmemenü, sondern im Menü Individualfunktionen untergebracht sind. Für dieses separate Menü können Sie unabhängig andere Konfigurationen speichern. Das ganze Konzept der „Konfigurationen“ ist dadurch unnötig kompliziert in der Handhabung.

Verzichten Sie lieber darauf und belegen Sie sich das benutzerdefinierte Menü mit allen Einstellungen, die Sie griffbereit haben möchten.