Zusammenfassung und Empfehlungen

JPG-Dateien sind sehr effizient bei der Erzeugung kleiner Bilddateien und geschickt an die menschliche Wahrnehmung angepasst. Zum Beispiel werden Farbinformationen mit geringerer Auflösung als Helligkeitsinformationen gespeichert.

Bei Fotos mit wenig feinen Strukturen (z.B. Himmel, Wolken) funktioniert die Komprimierung effektiver als bei detailreichen Fotos (z.B. Bäume mit vielen Blättern).

Sichtbare Qualitätsverluste spielen bei JPG-Bildern guter Qualität keine Rolle.
Es ist normal, wenn Sie die beschriebenen Qualitätsverluste nur schwer in den Beispielbildern erkennen konnten und dafür vielleicht sogar mit leicht zusammengekniffenen Augen dicht an den Monitor rutschen mussten.

Das Beispielbild auf der Startseite übertreibt und zeigt die schlechtestmögliche JPG-Qualität in der rechten Hälfte.

Der Grad der Komprimierung kann in Bildbearbeitungsprogrammen und vielen Digitalkameras eingestellt werden.

  • In bestmöglicher JPG-Qualität werden Sie bereits erheblich kleinere Dateien, aber keine sichtbaren Qualitätsverluste feststellen.
  • In „guter“ JPG-Qualität erhalten Sie nochmals kleinere Dateien mit praktisch nicht sichtbaren Qualitätsverlusten.
  • Auf einer bis 100 reichenden Skala für die Bildqualität ist 80 eine gute Wahl und mein Standardwert.
  • Bei stärkerer Komprimierung sehen Sie vor allem ein leichtes Verschwimmen von sehr feinen Details, Bildstörungen an scharfen Kanten und kleine quadratische Muster.

Die möglichen Einstellungen, die ich bei Digitalkameras erlebt habe, waren immer in dem Bereich „guter JPG-Qualität“, sogar bei der Auswahl der größtmöglichen Kompression.