Die Nachteile zu hoher Megapixel-Zahlen

Die Nachteile hoher Megapixel-Zahlen haben in den letzten Jahren aufgrund des technischen Fortschrittes abgenommen, entsprechend lohnt sich die Anstrengung, unnötig hohe Megapixel-Zahlen möglichst zu vermeiden, weniger.

Diese Nachteile sind:

  • Verarbeitungsgeschwindigkeit: Die mit höheren Megapixel-Zahlen größeren Bilddateien benötigen länger beim Übertragen zum Computer, beim Öffnen und Bearbeiten. Die wahrgenommenen Unterschiede sind aufgrund schnellerer Schnittstellen und höherer Prozessorleistungen kaum noch relevant.
  • Datenvolumen: Aufgrund höherer Megapixel-Zahlen größere Dateien bedeuten auch, dass eine Sammlung von möglicherweise Tausenden von Bildern insgesamt mehr Speicherplatz benötigt.
    10 Gigabyte mehr oder weniger – also der Unterschied zwischen ca. 3 oder 4 Megabyte je Bild bei 10.000 Bildern – haben bei Festplatten und Backups vor fünf Jahren durchaus einen Unterschied ausgemacht. Heute gilt das nicht mehr.
  • Rauschen: Mehr Megapixel bei gleicher Fläche des Bildsensors bedeuten, dass jeder einzelne Punkt weniger Licht erhält, das führt insbesondere bei schwachem Licht zu höherem Bildrauschen.
    Die Bildsensoren sind in den letzten Jahren so gut geworden, dass sie zumindest bei digitalen Spiegelreflex-Kameras trotz der gestiegenen Megapixel-Zahlen rauscharme Bilder auch bei hohen Empfindlichkeiten liefern.