Worum es geht

Dieser Artikel erklärt die Grundlagen zur Verwendung des Blitzlichtes in der Digitalfotografie.
Das Blitzlicht ist die einfachste Methode, um das für Ihre Aufnahmen verfügbare Licht – das wichtigste Element in der Fotografie überhaupt – zu beeinflussen.
Die richtige Verwendung des Blitzes verändert Ihr Bild so, wie Sie es nicht später in der Bildbearbeitung nachholen können; es lohnt sich, sich damit auseinanderzusetzen und zum Zeitpunkt der Aufnahme darüber nachzudenken.

Die verschiedenen Kapitel dieses Artikels decken drei Bereiche ab:

Wann sollte man mit und wann ohne Blitz fotografieren?
Dazu sind typische Aufnahmesituationen zu unterscheiden:

Technische Grundlagen, die Sie benötigen, um die Mischung von Blitz und Umgebungslicht zu verstehen und zu beeinflussen:

  • Blitzsynchronisation, d.h. die Abstimmung der sehr kurzen Blitzdauer mit der längeren Belichtungszeit
  • Blitzbelichtungskorrektur, d.h. die manuelle Beeinflussung der Blitzhelligkeit, um ihn gegenüber der von Ihrer Kamera ermittelten Helligkeit heller oder dunkler leuchten zu lassen
  • Blitzsynchronisationszeit, d.h. die kürzeste Belichtungszeit, bei der Ihre Kamera den Blitz verwenden kann
  • Die längste Belichtungszeit, die Ihre Kamera für Aufnahmen mit Blitz zulässt

Die kreativen Möglichkeiten, das Blitzlicht für bestimmte Bildwirkungen zu beeinflussen:

  • Indirektes Blitzen, d.h. das Blitzlicht wird z.B. auf eine Zimmerdecke gerichtet und dadurch weicher und schräg auf Ihr Motiv gelenkt
  • Blitzzubehör, das das Blitzlicht streut, um es etwas weicher erscheinen zu lassen, sogenannte „Bouncer“ und „Diffusoren“